Personalräte diskutieren mit Finanzminister Söder

Arbeits- und Personalsituation vordringlichstes Problem

Die Personalratsvorsitzenden der nordbayerischen Finanzämter und Außenstellen waren an diesem Montag der Einladung von Finanzminister Dr. Markus Söder in die neue Dienststelle des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat in Nürnberg zu einem Meinungsaustausch über die Situation in der bayerischen Steuerverwaltung gefolgt. Bereits vor einer Woche fand dieses Treffen mit den südbayerischen Personalratsvorsitzenden in München statt.

Die Personalratsvorsitzenden der Bayerischen Finanzgewerkschaft bfg um HPR-Vorsitzenden Gerhard Wipijewski und BPR-Vorsitzender Helene Wildfeuer machten dabei in zahlreichen Wortbeiträgen deutlich, “wo der Schuh drückt”. So wurde insbesondere das Thema Arbeits- und Personalsituation immer wieder thematisiert. Finanzminister Söder erhielt dabei Lob für die erfolgten zusätzlichen Einstellungen und Beförderungsmöglichkeiten. Anhand von Beispielen aus der Praxis und aus den verschiedenen Regionen zeigten die Personalräte aber deutlich auf, dass der eingeschlagene fortgesetzt und ausgebaut werden müsse und weitere Verbesserungen, sowohl für den Innendienst- als auch für die Außendienste der Finanzämter folgen müssen.

Finanzminister Söder hatte in seinem Eingangsstatement den Personalräten für ihr Engagement gedankt und für den kommenden Doppelhaushalt weitere zusätzliche Einstellungen und Beförderungsmöglichkeiten versprochen. Söder kündigte auch erneut an, dass kommende Tarifergebnis “1 zu 1” auf die bayerischen Beamtinnen und Beamte zu übertragen.

Bilder: Thomas Wagner bfg-Verlag

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