Chronik

1949 bis 2014

Die Chronik der Bayerischen Finanzgewerkschaft umfasst die Jahre 1949 bis 2014. Sie wurde zum 65. Jubiläum der bfg im Jahre 2014 aufgelegt. Unten können Sie die komplette Chronik als PDF downloaden.


Vorwort

50 + 15 Jahre – eine Chronik über 65 Jahre bfg

Zu ihrem 50-jährigen Bestehen hatte die Bayerische Finanzgewerkschaft im Jahr 1999 eine Chronik über ihre Arbeit in den ersten fünf Jahrzehnten vorgelegt. Seither sind mehr als 15 Jahre vergangen, ereignisreiche Jahre zumal, so dass sich eine Fortschreibung der bfg-Chronik angeboten hat. Nicht zuletzt auch, weil sich gezeigt hat, welch willkommenes Geschenk diese Chronik bei den verschiedensten Anlässen für die Mitglieder der bfg sein kann – und da sollte doch die jüngere Geschichte nicht fehlen!

Wir haben uns entschieden, die ersten 50 Jahre der Chronik unverändert zu übernehmen und einen neuen Teil anzufügen, einen dritten gewissermaßen. Denn nachdem der heutige Bezirksvorsitzende von Südbayern, Matthias Bauregger, die Chronik für die Jahre von 1949 bis 1973 zusammengestellt hatte und der stellvertretende Landesvorsitzende Thomas Wagner den anschließenden Zeitraum bis 1999, nahm sich mein Vorgänger, bfg-Ehrenvorsitzender Josef Bugiel, der 15 Jahre bis 2014 an. So kommt ein hoffentlich kurzweiliger Überblick über all das zusammen, was sich in den 65 Jahren getan hat, seitdem die Bayerische Finanzgewerkschaft am 5. Juli 1949 als „Verein der Finanzbeamten“ gegründet worden ist.

Auch wenn es der Gründungsname nicht nahe legt, das Bestreben war von Anfang an, status- wie auch laufbahngruppenübergreifend allen Beschäftigten der bayerischen Finanzverwaltung eine gewerkschaftliche Heimat zu bieten, von den Arbeitern über die Angestellten bis zu den Beamten, vom einfachen bis zum höheren Dienst. Wie richtig dieser Ansatz war, zeigt die seither erfreuliche Entwicklung der Bayerischen Finanzgewerkschaft zu der einen großen Fachgewerkschaft in der Steuer- und Staatsfinanzverwaltung. Und auch das Neue Dienstrecht Bayern, das zum 1.1.2011 in Kraft getreten ist, bestätigt letztlich diesen Kurs, gibt es jetzt doch auch im Beamtenrecht nur noch eine einheitliche Leistungslaufbahn.

Diese Chronik kann freilich nur einen groben Überblick bieten über die wichtigsten Ereignisse der vergangenen 65 Jahre. Gerade heute, wo viele Mitglieder sich täglich im Internet und in den sogenannten sozialen Medien über die letzten Neuigkeiten in der Gewerkschaftsarbeit informieren, wird deutlich, wie selektiv man bei der Erstellung einer Chronik doch zwangsläufig vorgehen muss. Da hat sich gegenüber den Anfängen viel verändert. Gleich geblieben ist das Manko, dass die Finanzverwaltung in der Bevölkerung keine natürliche Lobby hat, weil allzu viele Menschen im Land den Wert einer starken Verwaltung für die Gesellschaft nicht erkennen. Auch deshalb braucht es die bfg – heute genauso wie bei ihrer Gründung 1949!

Mein ganz herzlicher Dank gilt an dieser Stelle den Kolleginnen und Kollegen der frühen Jahre, die die Notwendigkeit sich zusammenzuschließen erkannt und gehandelt haben. Ich danke aber auch allen, die sich in diesen 65 Jahren ehrenamtlich engagiert haben, gleich ob in den Führungsgremien oder in der Basisarbeit vor Ort!

Ein herzliches Dankeschön sage ich auch allen, die einen Beitrag bei der Erstellung dieser Chronik geleistet haben.

Gerhard Wipijewski, Vorsitzender

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