bfg bei Finanzminister Söder

bfg fordert weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeits- und Personalsituation

„Wir sehen die Belastung unserer Kolleginnen und Kollegen als so gewaltig an, sehen den Personalmangel als so groß an, dass es nicht anders geht, als dieses Thema in den Mittelpunkt zu stellen.“ Mit diesen Worten eröffnete bfg-Vorsitzender Gerhard Wipijewski das zweistündige Gespräch der bfg-Landesleitung mit Finanzminister Markus Söder und den Spitzen des Finanzministeriums. Wipijewski dankte dem Minister für die Maßnahmen, die er bisher ergriffen habe. Er machte aber deutlich: „Es muss weitergehen!“ Wipijewski forderte Söder insbesondere auf, weitere Anwärterstellen zu schaffen.

Die Bezirksvorsitzenden Helene Wildfeuer und Matthias Bauregger zeigten auf, dass angesichts des Mangels ein optimaler Einsatz des Personal unabdingbar sei. So müsse bei der Personalverteilung im kommenden Jahr wiederum unbedingt der Innendienst gestärkt werden. Die bfg warnte auch davor, zu große Erwartungen auf die EDV und das Risikomanagement zu setzen. Beides würde derzeit noch nicht zu den erhofften Entlastungen führen und ohne Bearbeiterinnen und Bearbeiter werde es auch in Zukunft nicht gehen. Auch die hohen zusätzlichen Belastungen durch die Ausbildung wurden erneut von der bfg thematisiert. Nicht vergessen wurde auch der Bereich des Landesamts für Finanzen. bfg-Vorsitzender Gerhard Wipijewski erhob erneut die Forderung, die Staatsfinanz noch von den bestehenden Abbauverpflichtungen auszunehmen.

Ein ausführlicher Bericht über das Treffen mit Finanzminister Söder wird in der Dezember-Ausgabe der bfg-Zeitung nachzulesen sein.

Fotos: Thomas Wagner bfg-Verlag

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