bfg beim dbb Hauptvorstand

Füracker: „Die Toleranz der Demokraten darf nicht dazu führen, dass die Intoleranten an Ende über die Toleranten regieren!"

Der dbb Bundeshauptvorstand tagte die vergangenen Tage in Bayern. Zum Auftakt konnte dbb Chef Ulrich Silberbach den Bayerischen Finanzminister Albert Füracker begrüßen. In seiner Rede dankte Füracker den Beschäftigten für ihren unermüdlichen Einsatz. Gerade in der Finanzverwaltung könne man sehen, wie wichtig ein funktionierender Staat sei. Im Rückblick auf die Europawahl mahnte er davor, den Populisten und Extremisten Raum zu geben. „Die Toleranz der Demokraten darf nicht dazu führen, dass die Intoleranten an Ende über die Toleranten regieren", so Füracker. Positiv sei die stark gestiegene Wahlbeteiligung. Dies sei ein deutliches Zeichen für Demokratie.

Der DSTG Bundesvorsitzende Thomas Eigenthaler forderte, die Eigentumsbildung für die Beschäftigten zu erleichtern und Impulse bei der Wohnungsbauprämie zu setzen. Füracker stimmte zu und versprach, hier weiter für verbesserte Bedingungen zu kämpfen.
Silberbach ermunterte, die Digitalisierung zum Wohle der Beschäftigten zu nutzen.
Der bayerische Finanzminister unterstrich, dass die umfassende Einbindung der Beschäftigten der Verwaltung bei der Digitalisierung elementar sei: „Am Ende können und müssen die Praktikerinnen und Praktiker entscheiden, ob eine IT-Anwendung funktioniert und umgesetzt werden kann.”