Mitgliederstand auf 343 gesteigert

Ortsverbandsversammlung beim Finanzamt Aschaffenburg

Mit Spannung erwartete der Ortsverband Aschaffenburg den Auftritt des neuen Bezirksvorsitzenden Thomas Wagner, der erstmalig in seiner neuen Funktion den Ortsverband Aschaffenburg besuchte. Und die Mitglieder wurden nicht enttäuscht; mit aktuellen Themen wie die Grundsteuerreform und ihre Folgen für die Finanzämter, Datenschutz, Beförderungsstau, Digitalisierung und Zuteilungssoll 2019 konnte er die Zuhörer für sich gewinnen.

Aber der Reihe nach. Der Ortsvorsitzende Michael Schuberth begrüßte die anwesenden Mitglieder im Sitzungssaal des Finanzamtes. Neben den Bezirksvorsitzenden Thomas Wagner, konnte Michael Schuberth auch die stv. Bezirksvorsitzende Katharina Hacker, den Bezirksjugendleiter David Dietz und den Amtsleiter Martin Porzner begrüßen.
Es folgte das Grußwort des Amtsleiters, in dem er auf die Wichtigkeit einer starken Interessenvertretung hinwies und seine Verbundenheit zur bfg betonte.
Im Tätigkeitsbericht des Ortsvorsitzenden konnte Schuberth dann die aktuellen Mitgliederzahlen des Ortsverbandes Aschaffenburg präsentieren. Mit aktuell 343 Mitgliedern gehört der Ortsverband zu den größten in Bayern. Bemerkenswert waren die 65 (!) Neubeitritte seit der Ortsverbandsversammlung 2018. Neben der Werbung der Anwärter, konnten auch sehr viele Kolleginnen und Kollegen, die bereits länger im Finanzamt tätig sind, von der Arbeit der bfg überzeugt werden. Im letzten Jahr ist so die Mitgliederzahl um 52 Mitglieder angestiegen. Schuberth zeigte auf, dass der Ortsverband wieder jünger wird. Die Zahl der Mitglieder im Alter von 20 – 30 Jahren ist signifikant angestiegen. Wenn dieser Trend konsequent fortgeführt wird, ist die Zukunft des OV Aschaffenburg gesichert, da man zudem finanziell sehr gut aufgestellt ist.
Die vielen Aktivitäten des OV im letzten Jahr fanden auch Erwähnung im Tätigkeitsbericht und wurden durch launige Bilder untermalt.
Danach sprach der Bezirksvorsitzende Thomas Wagner, der neben den o.g. Themen, auch die Bedeutung Aschaffenburgs für die bfg heraushob. Die Kollegin Hacker, sowie die Kollegen Dietz und Schuberth sind alle in den übergeordneten Gremien der bfg und auf Personalratsebene tätig. Wagner berichtete kurzweilig über die wichtigen Themen, die die bfg z.Zt. beschäftigen und beleuchtete Hintergründe zum Zuteilungssoll, Datenschutz und Beförderungen. Zum Ende seines Vortrags nahm er Stellung zur fortschreitenden Digitalisierung in den Finanzämtern und den daraus auch resultierenden Chancen, wie z.B. Telearbeit, Home-Office oder Flexitage.
Anschließend fanden die Ehrungen für langjährige Mitglieder statt. In diesem Jahr begingen gleich vier Mitglieder ihr 50jähriges Jubiläum in der bfg. Wagner und Schuberth durften Kollegin Beate Lehnert und Kollegen Wolfgang Hofmann die Ehrennadel anheften und mit einem kleinen Präsent erfreuen. Für 25 Jahre wurden Hermann Reitz und der stv. Ortsverbandsvorsitzende Steffen Abel mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. Leider konnten die Kollegen Peter Seubert, Bernd Lauterbach (jeweils 50 Jahre), Lothar Fiedler (40 Jahre), sowie die Kollegin Gabriele Cazacu (25 Jahre) nicht anwesend sein.
Die Versammlung ging dann mit Kaffee und Gebäck, allerlei interessanten Gesprächen und Rückfragen an den Bezirksvorsitzenden am späten Nachmittag zu Ende.