Ortsverbändetagung Nordbayern in Bayreuth

Auftakt mit Ehrenamtsbeauftragter MdL Gudrun Brendel-Fischer

Zum Auftakt der Tagung der nordbayerischen Orts- und Personalratsvorsitzenden der bfg konnte Bezirksvorsitzende Helene Wildfeuer eine Reihe von neu- und wiedergewählten Orts- und Personalratsvorsitzenden begrüßen. "Wir sind jünger und auch ein Stück weiblicher geworden", stellte die Bezirksvorsitzende erfreut fest. Mit ihrem Dank an die Ortsvorsitzenden für ihr ehrenamtliches Engagement konnte die Bezirksvorsitzende gleich zum ersten Gast der Ortsverbändetagung überleiten. Gudrun Brendel-Fischer vertritt den Stimmkreis Bayreuth für die CSU im Bayerischen Landtag und ist nämlich seit wenigen Wochen Beauftragte der Staatsregierung für das Ehrenamt.

Brendel-Fischer stellte in ihrem Grußwort die große Bedeutung ehrenamtlichen Engagements für die Gesellschaft heraus. Sie ging aber auch auf den öffentlichen Dienst in Bayern ein. „Bayern ist deshalb so stark, weil wir einen starken öffentlichen Dienst haben“, sagte die Abgeordnete. Eine der größten Herausforderungen sei die fortschreitende Digitalisierung. Ein besonderes Augenmerk sei auf die digitale Bildung zu legen, sowohl in der Schule als auch bei der Erwachsenenbildung. Trotz aller Digitalisierung brauche es aber weiter den Menschen, sagte Brendel-Fischer und griff den Leitspruch der bfg auf.
„Weiterkommen“ wolle man auch bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dabei gehe es auch immer mehr um die Herausforderungen eigene Eltern im Alter gut betreuen zu können.
Brendel-Fischer ging auch auf die Forderungen der bfg für die Finanzverwaltung ein. Mit dem laufenden Doppel- und Nachtragshaushalt hätten Fortschritte erzielt werden können und sie hoffe, dass an vielen Stellen die „größte Not abgemildert werden konnte“.
Abschließend bot sie Bezirksvorsitzender Wildfeuer und ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern ein baldiges Gespräch über ihre Anliegen zum ehrenamtlichen Engagement an, was von der Bezirksvorsitzenden umgehend aufgegriffen wurde, denn schließlich sei auch hier Vieles optimierbar.
Im weiteren Verlauf des heutigen Tages werden Hans-Jürgen Rosenlehner vom Finanzministerium und Volker Gilliar vom Landesamt für Steuern über die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung und deren Umsetzung. Im Anschluss steht das Thema „Generationengerechtigkeit 4.0 – Solidarität und Engagement in der Gewerkschaftsarbeit“ im Mittelpunkt. Nach Impulsvorträgen von Helene Wildfeuer, Thomas Wagner und David Dietz werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter der Leitung von Helene Wildfeuer über Möglichkeiten der Einbindung der verschiedenen Generationen in die Gewerkschafts- und Personalratsarbeit diskutieren.
Schwerpunkt des morgigen Vormittags ist das Thema Ausbildung. Mit Dr. Arndt Weißgerber, Antje Weichert-Puff, Andrea Knoll und Dr. Wernher Braun gelang es Helene Wildfeuer, die für die Ausbildung in der bayerischen Finanzverwaltung maßgeblichen Persönlichkeiten für eine Podiumsdiskussion zu gewinnen. Mit auf dem Podium werden neben Helene Wildfeuer, die die Moderation übernimmt, auch Bezirksjugendleiter David Dietz und der Weidener bfg-Orts- und Personalratsvorsitzende Konrad Adam sitzen. Am Nachmittag wird dann der Vizepräsident des Bayerischen Landesamts für Steuern, Dr. Christoph Habammer, über die Modernisierung des Besteuerungsverfahrens und die Umsetzung in der Bayerischen Steuerverwaltung informieren.
Danach wird dann Bezirksjugendleiter David Dietz über die Arbeit der bfg-Jugend und die anstehenden Wahlen zu den Jugend- und Auszubildendenvertretungen informieren.
Angereichert und abgerundet wird das Programm in bewährter Art und Weise mit aktuellen Informationen aus der Personalrats- und Gewerkschaftsarbeit auf Landes- und Bezirksebene durch Landesvorsitzenden Gerhard Wipijewski und Bezirksvorsitzender Helene Wildfeuer.

Bilder sind auch auf unserer Facebook-Seite. Ein ausführlicher Bericht folgt in der Mai-Ausgabe der bfg-Zeitung.

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02.05.2018 | Meldungen Nordbayern | Artikel drucken