Ortsverbandsversammlung beim Finanzamt Regensburg

Mitgliederzahl auf 456 gesteigert - Martina Sixt führt weiter den mitgliederstärksten Ortsverband

Der mitgliederstärkste bfg-Ortsverband ist im letzten Jahr wiederum um 30 Mitglieder gewachsen. Aktuell werden 456 Mitglieder beim bfg-Ortsverband Regensburg geführt, eine Rekordzahl! Bezirksvorsitzende Helene Wildfeuer ruft zu Solidarität und Engagement auf: „Verbesserungen sind keine Selbstverständlichkeit und müssen erkämpft werden.“ Bei den Vorstandswahlen wird Ortsvorsitzende Martina Sixt in ihrem Amt bestätigt.

Ortsvorsitzende Martina Sixt konnte berichten, dass wieder viele Anwärter geworben werden, auch wenn – so die Vorsitzende – die Generation Z andere Werte und Vorstellungen hat und von einer Gewerkschaft anderes verlangt als früher. Besonders aber die Rechtsberatung ist ein echter Mehrwert der Mitgliedschaft und wird auch von den Regensburger Mitgliedern dankend angenommen und genutzt.

In ihrem Bericht konnte Sixt ausführen, dass der Ortsverband im vergangenen Jahr wieder große gemeinsame Projekte gestemmt habe. Beispielsweise das Bayernturnier im Juli 2017 sowie eine erfolgreiche Ortsverbandsreise.
Im Vorfeld des Gewerkschaftstages im März 2019 wurden Neuwahlen des Ortsvorstandes durchgeführt. Die Ortsvorsitzende Martina Sixt wurde einstimmig wieder in ihrer Funktion bestätigt. Zukünftig werden Rolf Wedl und Anneliese Göschl im Team als Stellvertreter tätig sein. Konrad Birkmeier, der sich an der Seite der Vorsitzenden Martina Sixt seit 10 Jahren vorbildlich um die Finanzen des OV gekümmert hat, übergab sein Amt in jüngere Hände, nämlich an die stellvertretende Landesjugendleiterin Katharina Schlierf. Alle bisherigen Beisitzer wurden ebenfalls wieder bestätigt. Dazu wurden sieben neue Beisitzer gewählt: Claudia Karl, Nicole Liebl, Eva Prommersberger-Meier, Konrad Hein, Markus Götz, Lukas Baumann und Andreas Holzer.

26 Mitglieder des Ortsverbandes wurden von Bezirksvorsitzender Helene Wildfeuer und der Ortsvorsitzenden für langjährige Mitgliedschaft geehrt, davon erhielten vier Mitglieder die Ehrenurkunde für 60jährige Mitgliedschaft. Susanne Kadenbach und Alois Binder konnten die Urkunde persönlich entgegennehmen, die beiden anderen werden von der Vorsitzenden bei einem Besuch zu Hause überreicht.

Den Hauptteil der Versammlung, den Bericht aus der aktuellen Gewerkschaftsarbeit, übernahm wieder die bfg-Bezirksvorsitzende Helene Wildfeuer. Es war für alle Teilnehmer wie immer spannend und interessant, aus erster Hand zu erfahren, wie Politik funktionert und wo die bfg ansetzt, um für die Beschäftigten der Finanzverwaltung Verbesserungen zu erzielen. Sie verdeutlichte anhand von Grafiken die Einkommensentwicklung für die Beschäftigten in Bayern in den letzten Jahren. Dies sei aber keine Selbstverständlichkeit und komme nicht von alleine, sondern müsse erkämpft werden. Es sei so wichtig wie nie zuvor, dass Beamte und Tarifbeschäftigte hier solidarisch miteinander kämpfen.
Gemeinsam mit dem dbb beamtenbund und tarifunion stehe die bfg zu den Grundsätzen des Berufsbeamtentums. Gemeinsam setze man sich mit stichhaltigen Argumenten gegen die von verschiedenen Parteien geforderte Bürgerversicherung ein. Die Bezirksvorsitzende betonte auch, dass Streik und Beamtentum sich ausschließen. Es gebe “auch kein bisschen Streikrecht”. Eine Einteilung in unmittelbaren hoheitlichen und mittelbaren hoheitlichen Bereich in der Beamtenschaft lehne der dbb ab.
Eine Bestandsaufnahme zur Personalsituation in der Finanzverwaltung insbesondere in Nordbayern bildete einen weiteren Schwerpunkt im Vortrag von Helene Wildfeuer. Trotz Rekordeinstellungen verschärfe sich die Arbeits- und Personalsituation weiter. Es gelte weiterhin für Haushaltsstellen zu kämpfen, damit Einstellungsmöglichkeiten geschaffen werden, um endlich auch den Personalbestand heben zu können und damit den Aufgaben gewachsen zu sein. Die Herausforderungen angesichts der hohen Ausbildungszahlen sind gewaltig, so die Bezirksvorsitzende. Dem werde im neuen Zuteilungssoll voraussichtlich mit einer leichten Steigerung zugunsten der Ausbildung Rechnung getragen werden.

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