Ortsvorsitzende Annette Feldmer, MdL Stefan Schuster und Bezirksvorsitzende Helene Wildfeuer

Ortsverbandsversammlung beim Finanzamt Nürnberg-Süd mit MdL Stefan Schuster und Helene Wildfeuer

Informationen aus erster Hand stoßen im vollbesetzten Sitzungssaal auf großes Interesse

Auf großes Interesse unter den Mitgliedern ist die Ortsverbandsversammlung beim Finanzamt Nürnberg-Süd gestoßen. Der große Sitzungssaal des Finanzamts war jedenfalls vollbesetzt und es mussten zusätzliche Stühle bereit gestellt werden. Ortsvorsitzende Annette Feldmer freute sich sehr, neben den vielen Mitgliedern auch Landtagsabgeordneten Stefan Schuster von der SPD, Bezirksvorsitzene Helene Wildfeuer und den stv. Landesvorsitzenden Thomas Wagner begrüßen zu können.

Ortsvorsitzende Annette Feldmer ging in ihrer Begrüßung auf die Personal- und Arbeitssituation ein. „Der beste Computer ist immer noch der Mensch“ sagte sie an Stefan Schuster gerichtet und warb dafür, sich weiter für zusätzliches Personal für die bayerischen Finanzämter einzusetzen. Natürlich nutzte sie auch die Gelegenheit, dem Abgeordneten die Probleme der fehlenden Räumlichkeiten beim Finanzamt Nürnberg-Süd darzustellen und plädierte für den einen Neubau im Innenhof des Finanzamts.

Stefan Schuster, Sprecher der SPD-Fraktion für den öffentlichen Dienst und langjähriges Mitglied im Landtagsausschuss für den öffentlichen Dienst, zeigte sich erfreut, über die Einladung zur Ortsverbandsversammlung des größten bfg-Ortsverbandes seiner Heimatstadt Nürnberg. Mit der bfg verbinde ihn eine langjährige und sehr konstruktive Zusammenarbeit. Schuster informierte die Ortsverbandsmitglieder über die Initiativen der SPD-Fraktion zum kommenden Doppelhaushalt. So habe die SPD-Fraktion unter anderem Anträge zur Schaffung von 870 Anwärterstellen, der vollständigen Abschaffung der Wiederbesetzungssperre und der vollständigen Aufhebung des noch bestehenden Stelleneinzugs eingebracht, die allerdings sämtlichst von der Mehrheitsfraktion der CSU abgelehnt worden seien.

Helene Wildfeuer dankte in ihren Ausführungen dem Abgeordneten für die Unterstützung der Anliegen der bfg. Einig waren sich Wildfeuer und Schuster auch in der ablehnenden Haltung gegenüber einer Bundessteuerverwaltung. Wildfeuer informierte über den Kampf der bfg für mehr Personal und zusätzliche Beförderungsmöglichkeiten. Auch sie betonte die Notwendigkeit, weitere Anwärterstellen zur Bekämpfung der personellen Misere zu schaffen. Sie stimmte die Mitglieder auch auf die kommende Einkommensrunde ein. „Das wird eine harte Tarifrunde werden und wir werden gemeinsam auf die Straße gehen müssen!“, sagte die Bezirksvorsitzende. Positiv sei aber, dass Finanzminister Söder die Übernahme des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamte bereits zugesagt habe.

Fotos: Thomas Wagner bfg-Verlag

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