Ortsverband beim Finanzamt Aschaffenburg

Feierstunde für bfg-Jubilare

Jubiläen sind immer etwas Besonderes. Ehrungen für Jubiläen vorzunehmen und damit Menschen auszuzeichnen, die über einen langen Zeitraum für etwas stehen, sich einsetzen und dafür sorgen, dass man eine starke Gemeinschaft ist und bleibt, ist ein Highlight im Veranstaltungskalender des bfg-Ortsverbandes beim Finanzamt Aschaffenburg. Auch im Jahr 2017 wurde diese Feierstunde wieder begangen.

Zur Versammlung begrüßte der Ortsvorsitzende Michael Schuberth auch die Bezirksvorsitzende Helene Wildfeuer, die in Ihrem engagierten Vortrag neben aktuellen Themen auch wichtige zukünftige Problemstellungen ansprach. Nach einer kurzen Einleitung durch Schuberth richtete der Amtsleiter, Dr. Edmund Wilhelm, das Wort an die anwesenden Kolleginnen und Kollegen sowie pensionierte bfg-Mitglieder, die den Sitzungssaal des Finanzamtes füllten. Er betonte die Wichtigkeit einer Interessenvertretung in der Finanzverwaltung und schilderte eindrucksvoll, was passieren würde, wenn es die bfg nicht gäbe.

Danach folgten Tätigkeits- und Kassenbericht des Ortsvorstandes. Nachdem den verstorbenen Mitgliedern die Ehre erwiesen wurde, beleuchtete der Ortsvorsitzende die seit Jahren sehr positive Mitgliederentwicklung vor Ort. Der Mitgliederbestand konnte trotz aller Widrigkeiten um (netto) 16 Mitglieder auf 275 erhöht werden. Seit 2013 ist sogar ein Anstieg um 46 Mitglieder zu verzeichnen.
Die Anzahl der Neuwerbungen konnte in 2016/2017 die Abgänge durch Versetzung an andere Ämter weit mehr als nur kompensieren. Schaubilder setzten die Anwesenden über Altersstruktur und Zusammensetzung des Ortsverbandes in Kenntnis. Ebenso wurden die vom Ortsverband für seine Mitglieder durchgeführten Veranstaltungen noch einmal rekapituliert und mit Bildern präsentiert. Auch das bemerkenswerte Abschneiden der bfg bei den Personalratswahlen (ca. 99 % sowohl bei den Wahlen zum BPR, als auch zum HPR) wurde gewürdigt. Ein so großes Amt wie Aschaffenburg hat damit nicht unerheblich zum Erfolg der bfg in (Nord-)Bayern beigetragen.

In ihrem Vortrag nahm sich Bezirksvorsitzende Helene Wildfeuer sowohl aktueller Themen, wie der sehr problematischen Personalsituation an – ebenso auch künftigen Problemstellungen, die mit der Digitalisierung in der Finanzverwaltung und deren Auswirkungen auf alle Bereiche des Arbeitslebens einhergehen, wie beispielsweise die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Leistungskriterien und auf die Beurteilung. Auch die Konsequenzen für Frauen in der Verwaltung wurden aufgezeigt. Hier sieht Wildfeuer für die Gewerkschaft und die Personalvertretungen noch viel zu tun, denn es stelle sich die Frage, wie wir in Zukunft arbeiten sollen und – noch wichtiger – wie wir arbeiten wollen. Die bfg ist gerüstet, um die vielen neuen Organisationsmaßnahmen und Arbeitsweisen, die seitens des Dienstherrn in der Planung sind, kompetent zu begleiten und mitzugestalten.

Im Anschluss an den mit großem Interesse aufgenommenen Vortrag der Bezirksvorsitzenden wurden die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft vollzogen: Für 25 Jahre wurden Christiane Fäth, Maria Kammerlander und Stephen Geis persönlich geehrt. Leider konnten die Kolleginnen und Kollegen Diana Hasenstab, Anita Zietsch, Helmut Kiefer und Oliver Leister, die ebenfalls 25 Jahre der bfg zugehörig sind, nicht an der Veranstaltung teilnehmen.
Bereits 40 Jahre lang Mitglieder und somit neue Träger der goldenen Ehrennadel sind Ulrike Kissner, Robert Anzmann, Hans-Peter Chodera, Udo Klein, Gerold Kneisel, Eberhard Väth und Gerd Weis. Die Kollegen Thomas Leimeister, Herbert Schüssler und Elmar Weber waren terminlich verhindert.
50 Jahre Mitgliedschaft in der bfg können die Kollegen Alfred Lutz und Horst Neumann vorweisen. Alfred Lutz war zugegen und konnte die Ehrung für diese lange Zeit der Unterstützung und Treue persönlich entgegen nehmen.

Der Ortsvorsitzende brachte bei der Ehrung allen Jubilaren gegenüber seine Achtung und seinen Dank zum Ausdruck. Es sei ihm Verpflichtung und Ansporn, auch weiterhin für die Mitglieder ein verlässlicher Partner zu sein und das bestmögliche zu erreichen. Nach dem obligatorischen Fototermin wurden Kaffee und Gebäck gereicht. Der Nachmittag klang mit vielen Gesprächen zwischen den Mitgliedern und der Bezirksvorsitzenden langsam aus.