Ortsverband beim Finanzamt Lohr

Bezirksvorsitzende Wildfeuer zu Gast bei der Ortsverbandsversammlung

Der Jahresbericht stand im Mittelpunkt der Ortsverbandsversammlung der Bayerischen Finanzgewerkschaft im Gasthaus Küferstube in Lohr. Der Ortsvorsitzende Michael Krauß begrüßte neben den Mitgliedern auch die Bezirksvorsitzende Helene Wildfeuer.

Michael Krauß gab einen Jahresrückblick und verwies darauf, dass der Ortsverband Lohr derzeit 86 Mitglieder in seinen Reihen habe. Davon seien 65 Aktive und 21 Pensionisten. Seit der letzten Versammlung 2013 habe hauptsächlich der Delegier-tentag in Schweinfurt vom 18.19.11.2013 im Mittelpunkt gestanden. Entsandte Delegierte aus Lohr seien Matthias Drilling und Michael Krauß gewesen. Kollege Krauß brachte noch einmal die Entschließungen des Gewerkschaftstages in Erinnerung. Als weiteres Event nannte er die Fachtagung für Orts und Personalratsvorsitzende in Ebermannstadt vom 19. und 20. März, an der Bianca Otter und Michael Krauß teilgenommen hatten. Neben dem Vortrag des MdL Felbinger und einem Podiumsgespräch mit hochrangigen Vertretern der Verwaltung seien dort auch gewerkschaftsinterne Themenbereiche besprochen worden. Krauß schloss seinen Vortrag mit einer Auflistung der stattgefundenen Beförderungen seit der letzten Ortsverbandsversammlung.
Den Kassenbericht erstattete die Kassiererin, Kollegin Jutta Merz. Kassenprüferin Ingrid Kohrmann bescheinigte eine einwandfreie Kassenführung.

Es folgten die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft. Kollege Norbert Anderlohr kann auf 50 Jahre Mitgliedschaft in der bfg zurückblicken. Er konnte leider aus ge-sundheitlichen Gründen den Termin nicht wahrnehmen.

In einem ausführlichen Vortrag ging die Bezirksvorsitzende Helene Wildfeuer auf aktuelle Themen ein. Zukünftig sei eine Kombination aus Altersteilzeit im Blockmodell und Antragsruhestand möglich. Die Tarifrund 2015 werfe ihren Schatten voraus. Finanzminister Söder habe aber bereits zugesagt, den Tarifabschluss 1 : 1 auf die Beamten zu übertragen. Problematisch seien die finanzschwachen Bundesländer, die versuchen würden, den Abschluss so gering wie möglich zu halten. Die anwesenden Mitglieder wurden bereits jetzt auf eventuell notwendige Protestmaßnahmen im Frühjahr 2015 eingestimmt. Hinsichtlich der Personalsituation erläuterte Wildfeuer, dass es dringend notwendig sei, die aktuell hohen Einstellungszahlen beizubehalten, um die personellen Abgänge der nächsten 10 Jahre einigermaßen kompensieren zu können. Zu bedenken sei dabei ebenfalls, dass nicht jeder eingestellte Anwärter tatsächlich seine Prüfung ablege oder bestehe. Bayern belege bei der tatsächlichen Besetzung der Finanzämter immer noch die letzten Plätze im Vergleich aller Bundesländer. Die Personalverteilung in der 3. QuE erfolge dieses Jahr nicht mehr ausschließlich zugunsten der Außendienste. Nach zahllosen Gesprächen sei es der bfg gelungen, dass 2014 das Hauptaugenmerk auf die Allgemeine Verwaltung, also den Innendienst, gelegt werde.

In der anschließenden Diskussion beantwortete Kollegin Wildfeuer aufgetretene Fragen. Die Versammlung endetet mit einer gemeinsamen Brotzeit.