Eva Maria Waitzinger (Ortsvorsitzende), Helene Wildfeuer (bfg-Bezirksvorsitzende), Herbert Ettle (Dienststellenleiter), Gabriele Ferstl (Jubilarin), Robert Hungler (Jubilar), Josef Zellmeier (MdL)

Ortsverband beim LfF DSt. Regensburg

MdL Josef Zellmeier zu Gast bei der Ortsverbandsversammlung

Gut besucht war die diesjährige Versammlung des Ortsverbandes der Bayerischen Finanzgewerkschaft am Landesamt für Finanzen (LfF). Vorsitzende Eva-Maria Waitzinger konnte als Gastreferenten die Bezirksvorsitzende Helene Wildfeuer und MdL Josef Zellmeier (CSU) begrüßen.

Wildfeuer stellte die aktuelle Einkommensrunde in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen und zitierte Finanzminister Markus Söder, der zugesagt habe, dass der Tarifabschluss für die Angestellten eins zu eins auf die Beamten übertragen werde. Wildfeuer erläuterte die Kernpunkte der Forderungen: ein Plus von 5,5 Prozent, mindestens aber 175 Euro, für die Auszubildenden 100 Euro mehr.
Zu den Rahmenbedingungen stellte sie fest, dass die Schuldenbremse sich bemerkbar mache und die Staatsregierung trotz steigender Aufgaben einen Stellenstopp verfügt habe. Trotzdem habe die Gewerkschaft einiges erreicht. Mit Blick auf die Altersstruktur gebe es für die Finanzämter 530 neue Anwärterstellen, für die Staatsfinanzverwaltung, zu der das LfF zählt, 40 neue Anwärterstellen. Als wichtiges Projekt sieht die bfg auch eine Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf an.
Mit Blick auf die Worte Wildfeuers, sagte Zellmeier dass die CSU-Fraktion die Ankündigung des Finanzministers, den Tarifabschluss für die Beamten zu übernehmen, unterstützen werde. Der Abgeordnete lobte die Arbeit im LfF: das LfF leistet im Vergleich mit anderen Behörden im Bund Hervorragendes. Zellmeier brachte auch die Botschaft mit, dass der neue zentrale Reiseservice Bayern, der nach Vohenstrauß kommen soll und bei dem es um 40 Arbeitsplätze geht, dem LfF zugeordnet werden soll.
In der abschließenden Diskussion ging es vor allem um die Personalsituation. Beschäftigte beklagten die Überalterung des Personals und dass am absoluten „Limit“ gearbeitet werde.

Die Versammlung war auch der würdige Rahmen um langjährige Mitglieder der bfg zu ehren. Das waren für 25 Jahre Gerlinde Bräuer, für 40 Jahre Silvia Beer, Gabriele Ferstl, Martha Reichinger sowie Robert Hungler und für 50jährige Mitgliedschaft Karl Baumgartner.

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