bfg mit über 750 Kolleginnen und Kollegen bei Demo in Nürnberg

Bezirksverband Nordbayern berichtet

Beschäftigte aus allen Bereichen des bayerischen öffentlichen Dienstes haben sich am 4. März an Warnstreikaktionen beteiligt und in Nürnberg für mehr Lohn demonstriert.

Unter ihnen befanden sich auch über 750 Kolleginnen und Kollegen aus der bayerischen Finanzverwaltung, die dem Aufruf der Bayerischen Finanzgewerkschaft bfg gefolgt waren und sich an den Maßnahmen beteiligt haben. Für diese eindrucksvolle Unterstützung vielen Dank! Mit den Aktionen wurde vor der 3. Verhandlungsrunde noch einmal Druck auf die Arbeitgeber erzeugt, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen.

Mit ihrer Teilnahme an den Aktionen wollten die Finanzer aber auch auf schlechte personelle Situation in den Finanzämtern aufmerksam machen. Ihnen sprach bei der abschließenden Kundgebung die Vorsitzende des Bezirksverbandes Nordbayern der Bayerischen Finanzgewerkschaft, Helene Wildfeuer, aus der Seele, die vor dem Hintergrund stetiger Personalkürzungen im Bereich der Steuerverwaltung die Forderungen der Gewerkschaften nach 6,5 Prozent mehr Lohn verteidigte: „Wenn der Staat auf noch bessere Steuereinnahmen und auf Steuergerechtigkeit verzichten kann, weil er zu wenig Amtsprüfer, Betriebsprüfer und Steuerfahnder einstellt, dann kann er auch die Beschäftigten leistungsgerecht bezahlen. Das Geld ist da!“ Mit Nachdruck verlangte sie einen raschen und vor allem fairen Abschluss der Tarifverhandlungen ohne faule Kompromisse.

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