Grundsteuerreform: Steuerverwaltung braucht zusätzliche Stellen!

In der Arbeit der Bayerischen Finanzgewerkschaft dreht sich seit Wochen viel um die bevorstehende Reform des Grundsteuer- und Bewertungsrechts. Denn selbst das einfachste Bewertungsrecht wird zu einer Herausforderung, wenn rund 6,2 Millionen Einheitswerte neu festzustellen sind! Die bfg sieht keinerlei Möglichkeit das erforderliche Personal für diese Epochenaufgabe aus dem vorhandenen Personalkörper zu rekrutieren. Dazu ist die Unterbesetzung viel zu groß.

Zudem wäre der Steuerschaden nicht zu verantworten, der entstünde, wenn Beschäftigte aus anderen Arbeitsgebieten der Finanzämter abgezogen werden müssten. Die Bayerische Finanzgewerkschaft fordert daher in einem Nachtragshaushalt 1.250 neue Beamtenstellen zu schaffen und „grünes Licht“ dafür zu geben, dass in den beiden nächsten Jahren 1.000 Anwärterinnen und Anwärter zusätzlich ausgebildet werden können.
Die bfg hat in den letzten Wochen hierzu eine ganze Reihe von Gesprächen geführt und wichtigen Entscheidungsträgern in der bayerischen Landespolitik die Dimension dieser Reform aufgezeigt. Am Rande der CSU-Klausur auf Kloster Banz kam es zuletzt auch zu einem Gespräch des bfg-Vorsitzenden Gerhard Wipijewski mit dem Vorsitzenden des Haushaltsausschusses im Bayerischen Landtag, MdL Josef Zellmeier, sowie seinem Stellvertreter im Haushalts-Ak der CSU-Fraktion, MdL Hans Herold.

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