bfg im Gespräch mit MdL Wolfgang Fackler

Wipijewski: „Im Nachtragshaushalt muss man auf Zusatzbelastungen reagieren!“

Trotz der Sommerpause im Landtag traf sich der Landtagsabgeordnete Wolfgang Fackler zu einem mehr als 90-minütigen Gespräch über die Situation der Finanzverwaltung mit dem bfg-Vorsitzenden Gerhard Wipijewski. Vor dem Hintergrund des anstehenden Nachtragshaushalts 2018 ging es in dem Gespräch zwischen dem bfg-Vorsitzenden und dem früheren Bp-Stellenleiter Fackler insbesondere um die Zusatzbelastungen, denen sich die Beschäftigten in der Steuer- und der Staatsfinanzverwaltung aktuell ausgesetzt sehen, bzw. die aufgrund von Gesetzesänderungen demnächst auf sie zukommen.

So bringen neben anderem etwa die Erbschaftsteuerreform, die Schaffung der Kassennachschau oder die Übernahme der Bearbeitung der polnischen Werkvertragsunternehmen für die Steuerverwaltung dauerhaft erhebliche Zusatzbelastungen. Im Landesamt für Finanzen bedeutet die Einführung der zweiten Stufe der papierlosen Beihilfebearbeitung eine erhebliche Mehrbelastung. Noch gewaltiger schlagen am LfF freilich die Fallzahlsteigerungen durch die Personalmehrungen in anderen Ressorts zu Buche.
Wipijewski machte deutlich, dass diese und einige weitere Entwicklungen unbedingt Verbesserungen im Stellenplan nach sich ziehen müssten.
MdL Wolfgang Fackler zeigte sich bei all den angesprochenen Punkten sehr sachkundig, gehört er doch sowohl dem Haushaltsausschuss als auch dem Ausschuss für Fragen des öffentlichen Diensts an. Dazu kommt, dass er vor seiner Wahl in den Bayerischen Landtag als Leiter der Betriebsprüfungsstelle beim Finanzamt Nürnberg-Nord tätig war und seine allerersten Erfahrungen in der Finanzverwaltung noch vor seinem Jurastudium bei den Finanzämtern Nördlingen und Augsburg-Stadt als Beschäftigter des mittleren Diensts gesammelt hat.
Lesen Sie mehr über das Gespräch in der Ausgabe 08-09 der bfg-Zeitung, die Angang September in den Dienststellen sein wird.

08.08.2017 | Allgemeine News | Artikel drucken | Artikel weiterleiten